Wolfgang Schäfer Actionpainting Performance Produzentengalerie Plan D

Wolfgang Schäfer Actionpainting Performance Produzentengalerie Plan D from Wolfgang Schaefer on Vimeo.

Wolfgang Schaefer Actionpainting Performance Produzentengalerie Plan D 2017
Camera: Falko Veit, Music: CAN, Lost Tapes,
First step for the Butoh Performance, “Soultracks” Produzentengalerie Plan D, Düsseldorf, 2017 was creating a save space as a spiritual ground.
Part of “Blocked”, Performance-Series, Curated by Andrea Isa and Maria Lentzen.
Different artists were invited to use the Plan D Gallery for Performance, Presentation and Exhibition for one week during Sept./Oct. 2017
Schaefer used the space for action painting at the gallery windows his projections and his Butoh Performance.

Unknown Mortal Orchestra Live im Zakk, 21.05.2018

Auf die Gruppe ‘Unknown Mortal Orchestra’ und deren Konzert wurde ich durch dieses Plakat aufmerksam gemacht. Zuhause habe ich mir über Spotify direkt die Band angehört und entschieden mir eine Konzertkarte zu bestellen.

Schon bei der “Vorband”, die lediglich aus einem einzelnen Gitarristen bestand, der hinter einem Laptop saß, war mir der grottig schlechte Sound aufgefallen. Da es ein wunderschöner lauer Mai Abend war, entschied ich mich dafür, besser erst mal in Ruhe draußen ein Bierchen zu trinken. Da ich auch Fotos machen wollte, positionierte ich mich kurz vor dem Hauptakt rechts vor der Bühne, ungefähr in der dritten Reihen. Beim Warten auf die Band hatte ich mir die Instrumente und Backline in Augenschein genommen. Der Gitarrist und Sänger hatte reichlich Gitarren und ein Brett mit einer Menge Effektgräten am Start. Als Verstärker konnte ich nur den Bass Amp sehen. Gitarre und Keyboards/Synthies hatten wohl kleinere Amps, welche ich von meiner Position aus nicht sehen konnte. Vielleicht haben sie auch alle Mann nur über den einen Amp gespielt, was auch das ordentliche Brummen zwischen den Liedern erklärt hätte. Beim ersten Song dominierte deutlich der schrummelige Bass und die merkwürdigen Klänge der Gitarre, die der Gitarrist allerdings sehr gut unter Kontrolle hatte. Keyboards und Synthies habe ich leider während des gesamten Konzertes überhaupt nicht richtig wahrnehmen können. Der Gesamtsound klang bei weitem nicht so gut, wie die Alben, die ich mir vorher Zuhause angehört hatte. Nun gut, ab dem circa 5. Song Necessary Evil vom Album Multi-Love sprang nun doch der Funke zu mir über und ab diesen Zeitpunkt hat mir das Konzert angefangen Spaß zu machen. Die Jungs sind sehr gut auf einander eingespielt. Der Drummer und Bruder des Sängers, hat solide gespielt und amtlich Druck erzeugt. Der Gitarrist und Sänger stürmte mehrere male singend und Gitarre spielend ins Publikum und machte seine Runde. Insgesamt haben sie sich schon sehr ins Zeug gelegt. Obwohl die Halle des Zakks viel Bewegungsfreiheit für jeden einzelnen Konzertbesucher hätte zugelassen, standen die meisten Besucher nahezu regungslos im Publikum. Irgendwann bedankte sich die Band dafür, dass wenigstens ein paar Leute auf einem Montagabend zum Konzert erschienen sind. Wahrscheinlich sind die mehr Publikum oder zumindest mehr Aktion dessen gewöhnt. Wenigstens wurde nach jedem Lied brav geklatscht. Es gab einen Verkaufsstand an dem man Vinyls der Band für ein Zwanziger pro Stück hätte kaufen können. Insgesamt war es ein entspannter Konzertabend am Pfingstmontag im ZAKK.

Hintergrund meines Besuches war eigentlich, dass ich noch einen Film in meiner Kamera hatte, den ich mit Konzertbildern voll fotografieren wollte. Da ich aber bei dem Konzert nicht so richtig überzeugt war, hielt ich es auch nicht für nötig mich in die erster Reihe vorzudringen. Da überwiegend LED Strahler von hinten geleuchtet haben, hätten man direkt vor der Bühne wahrscheinlich die besten Bilder hätten machen können. An dieser Stelle seih noch erwähnt, dass die Lichtschau schon sehr gut war. Viele Bunte Farben und auch Strobo effekte. Den Film habe ich nicht voll bekommen, deswegen wird es wohl noch eine Weile dauern, bis die Bildergalerie Online sein wird.

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